From July 10, 2024 to August 30, 2024

Reisingerstraße 6 Rgb, 80337 München, Germany

Galerie Tanit is delighted to present works from Bodo Buhl’s estate. The exhibition focuses on three main areas of his work: from the sculptures of the 1980s to the photographic works of the 1990s and the drawings of the 2000s.

Together with other like-minded people, Bodo Buhl sought a “Munich awakening” at the end of the 1970s. He belonged to a generation of sculptors who significantly shaped the art of the following decade.

The range of Bodo Buhl’s historical references encompasses the periods of classical modernism and the post-war era, in which he grew up and whose aesthetics left a lasting impression on him. Specifically, he developed his pictorial approaches against the backdrop of minimalism and pop art as the lasting movements of contemporary art in the 1960s and 1970s.

Buhl’s sculptures, photographs and drawings unite an individual visual language that stems from a decidedly anti-expressive attitude that rejects any subjective signature. The specific functions of form and colour, surface structure and spatial effect ultimately merge into arrangements that work with illusion and ironic distance. Buhl utilised these qualities to create a work that flaunts its irritating presence and beauty without concealing its true character as a surrogate.

“Die Galerie Tanit ist sehr erfreut, erneut Werke aus dem Nachlass von Bodo Buhl zu präsentieren. Die Ausstellung setzt drei Schwerpunkte seines Schaffens: von den Skulpturen aus den 1980er Jahren über die Fotoarbeiten der 1990er zu den Zeichnungen der 2000er.

Bodo Buhl suchte gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten Ende der 1970er Jahre einen „Münchener Aufbruch. Er gehörte zu einer Generation von Skulpteur:innen, die Kunst des folgenden Jahrzehnts maßgeblich geprägt hat.

Die Spannweite von Bodo Buhls historischen Bezugnahmen umfasst im Kern die Zeiten der klassischen Moderne und der Nachkriegszeit, in der er aufwuchs, und deren Ästhetik sich ihm nachhaltig eingeprägt hat. Konkret entwarf er seine bildnerischen Ansätze vor dem Hintergrund von Minimalismus und Pop Art als den nachhaltigen Bewegungen der zeitgenössischen Kunst der 1960er und 1970er Jahre.

Buhls Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen vereint eine individuelle Bildsprache, die einer dezidiert anti-expressiven Haltung entsprang, die jede subjektive Handschrift verweigert. Die spezifischen Funktionen der Formgebung und Farbgestalt, Oberflächenstruktur und Raumwirkung fügen sich letztlich in Arrangements, die mit den Mitteln von Illusion und ironischer Distanz arbeiten. Buhl nutzte diese Eigenschaften, um ein Werk zu schaffen, das seine irritierende Präsenz und Schönheit zur Schau stellt, ohne ihren wahren Charakter als Surrogat zu verbergen.”

– Dr. Ulrich Wilmes

Artists

Bodo Buhl