Emily Sartor
Emily Sartor (1975, lebt in New York) wurde in Louisiana geboren und wuchs an einem waldbestandenen Flußufer auf. Der Bezug zu diesem Ort lässt sich in ihren dramatischen, üppigen Bildern erkennen. Man spürt eine entfernte, in Zeit und Raum verlorene Sensibilität in einem Amerika, das einen größeren Bezug zur Natur hatte. Ihre Bilder erzählen von Distanz und Desaster. Sie stellt übertriebene, überwältigende, bedrohte Landschaften dar, deren Betrachter sich kurz vor der Katastrophe oder in sicherem Abstand zum Geschehen befindet. Wieviel diese dramatischen settings tatsächlich mit Realität oder persönlicher Fantasie zu tun haben, bleibt dem Betrachter überlassen. In Emily Sartors Arbeiten finden kollektive Ängste möglicherweise einen ironischen Ausweg und dargestellte Explosionen spielen mit der Mehrdeutigkeit von Schönheit, Gefahr und Verführung.
Emily Sartor stellte in den letzten Jahren in Einzelausstellung bei Massimo Audiello (New York), Brunner Gallery (Louisiana) und in der Stuben West Gallery des Pratt Institute (New York) aus.
Sample Work